Dagmar Kapfer
Die NaturPraxis | Das Leben lieben!

Der Wonnemonat Mai

🌿 „Das Maifest ist einer unserer ältesten Feiertage. Es ist ein Fest des Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Lebensfreude. Denn nun vermählt sich die schöne Tochter der Erdgöttin, die Göttin der Vegetation, mit dem strahlenden Sohn des Himmels, mit der siegreichen, immer höher steigenden Sonne. Die Tage werden länger, die Sonne vertreibt Frost und Kälte und küsst die Vegetation wach.“ 🌿
 Auszug - W.D. Storl


„Man tanzt, man schwatzt, man kocht, man trinkt, man liebt; nun sage mir, wo es was Besseres gibt? “
Goethe, Faust (Walpurgisnacht, Zeile 4058)

Was ist die Walpurgisnacht eigentlich? 


Unter diesem Namen ist sie erst seit dem 9. Jahrhundert bekannt, doch die Geschichte der „Nacht der Hexen“ reicht viel weiter zurück – bis in die Zeit der Kelten und Germanen. 

Schon sie zelebrierten die Nacht zum 1. Mai mit Feuern und Ritualen, zum Beispiel als das skandinavische Frühlingsfest und das keltische Fruchtbarkeitsfest Beltane.

Also viel Spaß beim Tanz in den Mai und vielleicht wollt ihr ja zum Schutz vor bösen Geistern auch über das Walpurgisfeuer zu springen?


Hier habe ich noch ein erfrischendes Rezept für die Maibowle.

Zutaten für 4 Portionen:

0,75 l Riesling (halbtrocken), Saft einer halben Zitrone, ½ Bund Waldmeister, 4 Erdbeeren,
4 Pfefferminzblätter, 2 Tee-Eier

Zubereitung:
Den Waldmeisterbund mit den Blättern nach unten aufhängen und einen Tag trocknen lassen. 

Die Waldmeisterblätter von den Stängeln abzupfen und auf die Tee-Eier verteilen.
Den Riesling entkorken und in eine Karaffe gießen. Den Zitronensaft hinzugeben und die Tee-Eier einhängen. 

Die Karaffe anschließend für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach die Tee-Eier aus der Karaffe nehmen.
4 Gläser mit jeweils einer Erdbeere und einem Minzblatt garnieren und mit der Maibowle aufgießen.


Bowle ohne Alkohol: 

Mit kaltem und kohlensäurehaltigem Mineralwasser versetzt, kann die Bowle auch als alkoholreduzierte Schorle genossen werden.

Tipp:

Damit das Kraut den typischen Waldmeistergeschmack entwickelt, lässt man es etwas anwelken, trocknen oder friert es ein.

Und am Sa. 9.5.22 lade ich wieder zum Wildkräuteln von 10 bis 12 Uhr ein um sich mit einigen wenigen Wildkräutern vertraut machen und um  dann zuhause  z.B. in der Küche den Wildkräutersalat zu verfeinern oder eine Wilde Kräutersuppe zu kreieren oder eine Tinktur herzustellen oder . . . . 
Bitte gib mir kurz Bescheid ob du dabei bist.

 
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